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Die Nöte eines Vorstandes |
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Die Nöte eines Vorstandes Kommt er zu spät zur Versammlung, ist er ein schlechtes Vorbild; kommt er zu früh, ist er blöd.
Ist er zu den Mitgliedern freundlich, will er sich anbiedern; ist er zurückhaltend, gilt er als hochnäsig.
Kümmert er sich um die Aufgaben seiner Kollegen, schnüffelt er; tut er es nicht, hat er keine Ahnung.
Geht er oft zum Vorsitzenden, ist er ein Radfahrer; geht er selten, glaubt man, er traut sich nicht.
Hält der Vorsitzende oft Sitzungen ab, kann er nichts allein; macht er es nicht, ist er ein >>Mann einsamer Entschlüsse<<.
Sagt er, was er alles macht, makiert er den Überbeschäftigten; hält er den Mund, gilt er als fauler Sack.
Trifft er schnelle Entscheidungen, ist er oberflächlich; lässt er sich Zeit, mangelt es ihm an Entschlusskraft.
Hat er Erfolg, dann war es nur Glück; geht was daneben, dann haben alle gewusst, dass es so kommen musste.
Ist er sehr genau, gilt er als pingelig; ist er es nicht, ist er nachlässig.
Hat er neue Ideen, ist er ein Phantast; bleibt er beim alten, ist er rückständig.
Deligiert er viel, spielt er den Boss; deligiert er nichts, spielt er den Unersetzlichen.
Wie würden sie es machen?
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